Das Ziel des Sommerlagers 2010 war vom 17. - 31. Juli das Naturschutzgebiet "Feuchtmoor Bäkewiese". Dort hatten die Pfadfinder ihr Zeltlager auf der Bäkewiese für alle Stufen, von den Wölflingen über die Juffis und die Pfadis bis hin zu den Rovern aufgeschlagen.
Wer GoogleEarth auf seinem Rechner hat, kann hier direkt auf der Bäkewiese landen.
zur Bildergalerie (leider nur bis zum 23. Juli - mehr Bilder habe ich von den Pfadfindern nicht bekommen)
Sommerlager-Tagebuch 2010
Samstag, 31. Juli 2010
Alle sind wohlbehalten wieder in Spellen angekommen.
Auch die Rückfahrt mit der Bahn hat ohne Probleme funktioniert und die Familienzusammenführung ging wegen der Streckensperrung nach Wesel bereits für fast alle um 18:40 Uhr in Oberhausen am Bahnhof über die Bühne. Dann noch schnell das Gepäck an der Pfadihütte abgeholt und ab nach Hause - Duschen, Erzählen, Schlafen!
Die Transporter waren so gegen 18 Uhr eingetroffen - Danke an die Fahrer Karl-Heinz Schürken und Daniel.
Sonntag, 1. August - 11 Uhr Treffen an der Pfadihütte zum Zelte auslegen usw. - denn die sollen ja auch beim nächsten Lager noch ihre Dienste tun.
Hier noch der ultimative Tipp von einem Rover: damit das Feeling vom Bierchen am Lagerfeuer auch zu Hause funktioniert - einfach Heizung anmachen und mit einem Bier davor setzen. 
Freitag, 30. Juli 2010 (Markus per Telefon aus Berlin)
Bis zum frühen Nachmittag sind die meisten Zelte abgebaut, Material ist schon tlw. gepackt und geschlafen wird von Freitag auf Samstag "gemeinsam" im großen Aufenthaltszelt.
Das Motto des Resttages lautet "Abflug" - und dieser findet am Flugplatz Tempelhof, dem legendären Luftbrückenflugplatz in Berlin statt.
Picknick auf der Start- und Landebahn - Drachenflieger, Radrennfahrer, Skater und andere Berliner beobachten - es scheint ein ganz entspannter Abschlussabend zu werden - denn der Flughafen ist seit Nov. 2008 gesperrt und seit diesem Jahr als "Tempelhofer Park" für die Öffentlichkeit freigegeben.
Donnerstag, 29. Juli 2010 (Markus per Telefon aus Berlin)
Mit der S-Bahn ging es heute bei gutem Wetter für alle in die Innenstadt.
Eine Gruppe nahm an der Tour "Berliner Unterwelt" teil und konnte so Berliner Stadtgeschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive hautnah erleben und geheimnisumwitterte und lange Zeit in Vergessenheit geratene Bunker- und Verkehrsanlagen des Berliner Untergrunds besichtigen.
Die andere Gruppe wollte Knut sehen und es ging in den Berliner Zoo.
Ansonsten - alle sind wohlauf!
Mittwoch, 28. Juli 2010 (Markus per Telefon aus Berlin)
Heute ging es mit den Fahrrädern nach Potsdam. Von der Radstation aus ging es entlang des Griebnitzsees über die Glienicker Brücke zum Schloß Cäcilienhof, dem Ort der Potsdamer Konferenz der Siegermächte nach dem 2. Weltkrieg. Im Anschluß an die Führung ging es weiter zum Park und Schloß Sanssouci - ebenfalls mit Führung. Der Rückweg erfolgte durch Potsdam nach Griebnitz.
Dienstag, 27. Juli 2010 (Markus per Telefon aus Berlin)
Das weiterhin sehr gute Wetter wurde für einen erneuten Besuch im Strandbad Wannsee genutzt.
Abends gab es eine Schlafsackparty für alle (Anm.: Da fragt sich der Webmaster: Wie feiert man wohl mit Schlafsack eine Party?)
Montag, 26. Juli 2010 (Markus per Telefon aus Berlin)
Während es hier in Spellen fast nur geregnet hat, war in Berlin gutes Wetter.
Am Morgen machten sich alle gemeinsam auf in Richtung Westberlin und erkundeten das Gebiet rund um den Kuhdamm. Dabei stand sowohl die Gedächtniskirche als auch das KaDeWe auf dem Programm. Anschließend teilte man sich in zwei Gruppen auf. Während die einen die Gedenkstätte "Topographie des Terrors" besuchten, machte sich der Rest auf den Weg zum Olympiastadion und konnte sich dort während einer tollen Führung ungewohnte Einblicke verschaffen. Bis auf die Rover - die in Begleitung von Christian und Sina noch den Geburtstag von Christoph in der City "feiern" wollen, ging es dann für die anderen zurück zum Zeltplatz.
Wieder sind alle müde und bereits frühzeitig in den Zelten. Lediglich die Juffi-Mädels haben noch Größeres vor und veranstalten eine Schlafsackparty.
Sonntag, 25. Juli 2010 (Markus per Telefon aus Berlin)
Bei sehr gutem Wetter fand heute auf dem Zeltplatz ein Spiel- und Sporttag statt.
Bei den unterschiedlichsten Spielen hatten alle ihren Spaß und konnten sich ausgiebig austoben. Dementsprechend sind alle auch müde und der Lagerfeuerabend wird sicherlich ein frühes Ende finden.
Alle sind guter Laune und gesund!
Samstag, 24. Juli 2010 (Markus per Telefon aus Berlin)
Der Tag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung des Bergfestes. Die Kinder haben zum Thema "Eine Reise um die Welt" das Spiel "Schlag den Leiter" geplant und vorbereitet. An den verschiedensten Stationen auf der Weltreise traten Betreuer gegen Kinder an (Tauziehen in Schottland, Limbotanz in der Karibik usw.) Zwischendurch gab es zum Abendessen Gegrilltes. Am Ende gab es den Goldenen Pokal für die Kinder, denn diese hatten mit 53 zu 23 Punkten deutlich gegen die Leiter gewonnen.
Freitag, 23. Juli 2010 (Hermann aus Berlin)
In der heftigen Unwetternacht von Donnerstag auf Freitag waren Markus und Daniel einige Stunden mit der ständigen Kontrolle und dem Nachspannen der Zelte beschäftigt. Bis auf ein feuchtes Mädchenzelt und einige kaputte Stangen an den Jurten ist aber alles glimpflich abgelaufen.
Nach dem alle den Lagerplatz aufgeräumt haben, wurde der Tag im Waldgebiet rund um den Zeltplatz mit Geländespiel und Schatzsuche verbracht.
Abends stand der Casinoabend auf dem Programm. Im Spielzelt konnte man sich an den verschiedenen Spieltischen mit Glück und Geschick versuchen und zwischendurch traf man sich im Buffetzelt bei alkoholfreien Cocktails und kleinen Häppchen. Natürlich waren alle festlich herausgeputzt.
Donnerstag, 22. Juli 2010 (Christian aus Berlin)
Bei gleichbleibend hohen Temperaturen waren die Pfadis am Donnerstag in Berlin unterwegs. Von der Mauergedenkstätte aus führte der Weg am Nachmittag ins Deutsche Technikmuseum. Zurück im Lager freuten sich alle über das umfangreiche und leckere Abendessen.
Mittwoch, 21. Juli 2010 (Christian aus Berlin)
„Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein und nix wie ab zum Wannsee!“ war das Tagesmotto: Mit der S-Bahn gings zum historischen Strandbad Wannsee. Ohne Schatten und bei mordsmäßiger Hitze war der Wannsee mit 25° Wassertemperatur eine echte Abkühlung. Nach dem Abendessen zollten dann alle der Hitze Tribut. Die ersten Kinder baten darum, früh ins Bett gehen zu dürfen. - Was Hitze alles auslöst...
Dienstag, 20. Juli 2010 (Christian aus Berlin)
Am ehemaligen Autobahngrenzpunkt Drewitz in der Nähe des Lagerplatzes ging es heiß her: Ganz abgesehen von der Hitze war Spannung und Action beim Bannerklau am Rand des Grunewalds angesagt. Das zweite Geländespiel ließen die Leiter dann zu Gunsten einer großen Wasserschlacht ausfallen und so kühlten sich alle gut ab. Am Abend traf Pastor Kolks in Berlin ein und hat mit den Kindern am Lagerfeuer mit der Gitarre gerockt. Um halb elf lockte dann das Küchenteam die Leiter zum spanischen Abend vor die Küche. So klang der Abend bei Tapas und Rioja für die Leiter aus, während die Kinder schon längst den Matratzenhorchdienst angetreten.
Montag, 19. Juli 2010 (Christian aus Berlin)
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Vom legendären Bahnhof Friedrichstraße aus ging die Tour durch die Stadt zur Museumsinsel, zur Humboldt-Uni und weiter zum Bebelplatz und der Allee Unter den Linden. Über den Gendarmenmarkt und den Checkpoint Charlie wurde der Mittag am Potsdamer Platz verbracht. Mit der Besichtigung des Holocaust-Mahnmals und dem Besuch am Brandenburger Tor näherten sich die Spellener Pfadis dem Höhepunkt des Tages: Dem Besuch beim Deutschen Bundestag im Reichstagsgebäude: Auf Einladung von Sabine Weiss wurde den Pfadis das Schlangestehen erspart und neben dem Besuch der Kuppel war ein Vortrag auf der Besuchertribüne Teil des Programms.
hier ein paar Bilder von den Gruppen vor dem Brandenburger Tor
Sonntag, 18. Juli 2010 (Christian aus Berlin)
Morgens gings im Rollenspiel quer durch 100 Jahre Berliner Geschichte. Nachdem die Mittagspause genutzt wurde, um im Schatten der größten Hitze zu entfliehen. Anschließend sind auf dem Lagerplatz dann Lagerbauten entstanden. Gegen die Hitze hilft jetzt ein Pool, eine Wäscheleine hilft beim Trocknen der Handtücher und ein Lagerschild verkündet nun das tägliche Programm. Abends klang dann nach einigem Holzhacken der Tag am Lagerfeuer aus.
Samstag, 17. Juli 2010 (Christian aus Berlin)
Sommerlager wie immer: Beim Aufbauen der Zelte regnete es – wie im letzten Jahr auch. Kletschnass Zelte aufbauen – motiviert hat es die Arbeiter nicht unbedingt. Als die Kids in Spellen in den Zug stiegen, brach in Berlin die Sonne durch. Vom Regen in die Traufe: Bei Bullenhitze ging der Zeltaufbau weiter. Während das Küchenteam den Großeinkauf erledigte, ging den Zeltaufbauern das Wasser aus. Aber auch dafür fand sich Gott sei Dank eine Lösung...
Abends kamen die Kids im wohltemperierten ICE in Berlin an. Gemeinsam wurden die Zelte fertig gemacht und eingerichtet. Mit Pasta und diversen Saucen begann unser Küchenteam die Gaumen zu verwöhnen.
Freitag, 16. Juli 2010 (Christian)
Pünktlich hatten die Leiter die Bullies mit dem Material beladen, kurz nach 16.00 Uhr brach der Vortrupp in Richtung Berlin auf. Mit einer Vollsperrung auf der A2 war der Lagerplatz dann auch nach über acht Stunden Fahrt kurz nach Mitternacht erreicht. In gemütlicher Runde wurden dann gemeinsam die diversen Stau-Erfahrungen ausgetauscht.
zur Bildergalerie (bis zum 23. Juli)
kleines Filmchen vom Zeltplatz am Mittwoch, 21. Juli abends (hatte ich ganz vergessen, online zu stellen)
